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Prozess gegen mutmaßlichen IS-Kämpfer in Hamburg begonnen

Prozesse Prozess gegen mutmaßlichen IS-Kämpfer in Hamburg begonnen

Gegen einen mutmaßlichen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat am Mittwoch ein Prozess vor dem Oberlandesgericht in Hamburg begonnen. Dem 27-Jährigen aus Bremen wird nach Angaben eines Gerichtssprechers Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen.

Hamburg. Der Angeklagte sei Anfang April 2015 nach Syrien gereist und habe sich dort dem IS angeschlossen. Er habe eine Kampfausbildung in einer Spezialeinheit begonnen, diese aber nach zwei Monaten abgebrochen.

Danach sei er anlässlich einer Gefangenenexekution in die syrische Stadt Palmyra gebracht worden, um als Fahnenträger in einem Propagandavideo aufzutreten. Der IS habe mit dem deutschsprachigen Video im Internet dazu aufgerufen, sich dem Kampf anzuschließen oder "Ungläubige" in Deutschland zu töten. Bei seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er im Juli 2015 am Flughafen Bremen festgenommen.

dpa

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