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Prozess um Brandstiftung von Escheburg: Revision

Prozesse Prozess um Brandstiftung von Escheburg: Revision

Der wegen eines Brandanschlags auf eine Flüchtlingsunterkunft in Escheburg bei Hamburg zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Mann hat gegen das Urteil Revision eingelegt.

Lübeck. Für die weitere Bearbeitung der Sache sei jetzt der Bundesgerichtshof zuständig, sagte der Sprecher des Lübecker Landgerichts, Stephan Bahlmann, am Donnerstag. Zuvor hatte die "Bergedorfer Zeitung" darüber berichtet.

Der 39 Jahre alte Escheburger war am 11. Mai vom Landgericht Lübeck zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Er hatte gestanden, am 9. Februar durch ein Loch in der Fensterscheibe Pinselreiniger in das Haus gegossen und angezündet zu haben. Damit wollte er verhindern, dass am nächsten Tag irakische Flüchtlinge in seine unmittelbare Nachbarschaft ziehen. Da das Haus noch unbewohnt war, wurde niemand verletzt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten gefordert. Die Verteidigung hatte im Prozess keinen konkreten Antrag zur Strafdauer gestellt. 

dpa

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Lübeck

Das Gerichtsurteil wegen des Brandanschlags auf eine Flüchtlingsunterkunft in Escheburg bei Hamburg ist nun rechtskräftig. Der Angeklagte habe die von ihm eingelegte Revision zurückgenommen, teilte das Lübecker Landgericht am Freitag mit.

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