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Regierung einig mit Gewerkschaften

Höhere Beamtenbesoldung Regierung einig mit Gewerkschaften

Die Regierung will den Tarifabschluss für Angestellte fast „eins zu eins“ auf die Beamten übertragen. Das kündigte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) nach Gesprächen mit den Gewerkschaften an. Demnach erhalten die 50.000 Beamten und gut 36.000 Pensionäre von Land und Kommunen rückwirkend ab März 2,1 Prozent mehr Geld.

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Das Ergebnis sei für beide Seiten akzeptabel, sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD).

Quelle: dpa

Kiel. Im kommenden Jahr gibt es nochmals 2,3 Prozent obendrauf, allerdings erst ab Mai 2016. Die Angestelltengehälter steigen bereits zwei Monate früher, also ab März 2016.

„Ich freue mich, dass wir unsere intensiven Gespräche mit einem für beide Seiten akzeptablen Ergebnis abschließen konnten“, sagte Albig. Zuvor hatte die Regierung Zugeständnisse gemacht. Eigentlich sollte der Angestelltentarif mit einem Zeitverzug von insgesamt sechs Monaten auf die Beamten übertragen werden. Dadurch wären die tarifbedingten Mehrausgaben in beiden Jahren um mehr als 30 Millionen Euro geringer ausgefallen. Durch den kleinen Zeitverzug spart das Land jetzt 2016 immer noch rund 13 Millionen Euro.

Die Gewerkschaften sprachen von einem guten Kompromiss mit bitterem Beigeschmack. „Die Verzögerung um zwei Monate in 2016 ist für uns ein saurer Apfel, aber das Gesamtergebnis schmeckt den Gewerkschaften besser als das, was uns ursprünglich vorgesetzt wurde“, sagte der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn. Die Beamten hätten sich auf ganzer Linie mit ihrer Forderung nach einer fairen Besoldung durchgesetzt, frohlockte die CDU-Landtagsfraktion. Derweil bezifferte die Regierung die Gesamtkosten der Tarifrunde (für Angestellte und Beamte) ab 2017 auf jährlich rund 157 Millionen Euro.

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