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SPD und Grüne fordern Klarstellung

Von Sayn-Wittgenstein SPD und Grüne fordern Klarstellung

Die schleswig-holsteinische AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein ist für ihre angebliche Nähe zu den „Reichsbürgern“ politisch unter Druck geraten. SPD und Grüne forderten von Sayn-Wittgenstein, die auch Landtagsabgeordnete ist, dringend Aufklärung über ihre politische Vergangenheit.

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Die Politikerin Doris Fürstin von Sayn-Wittgenstein (AfD) soll in der Vergangenheit  bereits in rechtsextremen Kreisen unterwegs gewesen sein.

Quelle: Georg Wendt/dpa

Kiel. Die CDU bezeichnete es als bloße Fassade, wenn sich die AfD als bürgerliche Protestpartei im Landtag präsentiere. Nach Ansicht des SSW zeigt sich immer wieder, wie dünn der blaue Lack der AfD sei. Wer daran kratze, blicke nicht selten in braune Abgründe.

KN-online hatte am Donnerstag berichtet, Sayn-Wittgenstein sei 2009 Gründungsvorstand des Vereins „Die Deutschen“ gewesen, dessen 2009 gestorbener Gründer Klaus Sojka zeitweise Landesvorsitzender der rechtsextremen Partei DVU in Schleswig-Holstein gewesen war. Doris Sayn-Wittgenstein sagte am Donnerstag, sie kenne keine „Reichsbürger“. Es solle gezielt wider besseres Wissen eine Nähe hergestellt werden, die in keinster Weise gerechtfertigt sei.

Von dpa

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