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Riesenflaschenpost für Umweltminister Habeck

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Riesenflaschenpost für Umweltminister Habeck.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat knapp

 

24 000 Unterschriften gegen Probe-Ölbohrungen im Wattenmeer an Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) überreicht. Das Schiff "Beluga II" brachte die Postkarten am Donnerstag in einer symbolischen, knapp zwei Meter großen Flaschenpost nach Kiel. "Die Unterschriften sind ein Appell, die Pläne zu stoppen", sagte Ölexperte Jörg Feddern. Die Deutsche Erdöl AG (Dea) strebt im Wattenmeer Probebohrungen an.

Habeck sagte, er wolle vor der Landtagswahl im Mai eine Entscheidung treffen. "Es wird keine Ölbohrungen, keine Probebohrungen und keine Aufsuchungsbohrungen für Öl geben", kündigte er an. Strittig seien wissenschaftliche Bohrungen im Nationalpark. "Ich habe große Zweifel, dass das so möglich ist. Wir wissen ja, dass es dabei nicht darum geht, eiszeitliche Verschiebungen im Untergrund zu erkunden, sondern zu schauen: "Ist da Öl?"." Als Minister müsse er das sauber bewerten.

Die von Greenpeace gesammelten Unterschriften richten sich auch an den niedersächsischen Minister Stefan Wenzel (Grüne). Dea hat Anträge für Erkundungsbohrungen an drei Stellen in Schleswig-Holstein und westlich von Cuxhaven im niedersächsischen Wattenmeer gestellt. In Schleswig-Holstein wollen die Piraten Probebohrungen im Wattenmeer per Gesetzesänderung verbieten. Damit soll klargestellt werden, dass unter die verbotenen Erdölbohrungen jede Bohrung zur Aufsuchung oder Gewinnung von Öl fällt.

dpa

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