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CDU-Wirtschaftsrat für Aufnahmetest

Rückkehr zu G9 CDU-Wirtschaftsrat für Aufnahmetest

In der Debatte um eine Rückkehr der Gymnasien zu G9 hat sich der Wirtschaftsrat der CDU zu Wort gemeldet und die Einführung eines obligatorischen Aufnahmetests für Schüler vorgeschlagen, bei denen der Elternwille von der Empfehlung des Lehrers abweicht.

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Christian von Boetticher, der Landesvorsitzende des CDU-Wirtschaftsrates, sieht die Chance, „das Leistungsprinzip wieder zum bestimmenden Element des Schulsystems zu erheben“.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Es bestehe die Chance, „das Leistungsprinzip wieder zum bestimmenden Element unseres Schulsystems zu erheben“, erklärte der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates, Christian von Boetticher, der auf das Schweizer Schulsystem verwies, in dem jeder Schüler einen Aufnahmetest erfolgreich bestehen müsse, um auf ein Gymnasium wechseln zu dürfen. Damit verhindere man eine Überforderung der Schüler sowie auch der Lehrkräfte, sagte der Ex-Minister und mahnte. „In Deutschland gehen wir derzeit in eine gegenteilige Richtung. Einser-Zeugnisse und Abitur für alle erzeugen eine Kultur des Scheiterns.“

Von Boetticher forderte außerdem eine frühzeitige Durchlässigkeit zwischen den Schularten. Die Orientierungsstufe in den Klassen fünf und sechs sollte als Chance für die Kinder genutzt werden, eigene Stärken und ihre akademische Leistungsfähigkeit zu entdecken. Voraussetzung ist dafür ist die zweite Fremdsprache erst ab der siebten Klassenstufe.

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Von KN

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