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SPD-Bildungssenator: Schulangebote für Flüchtlinge haben Vorrang

Bildung SPD-Bildungssenator: Schulangebote für Flüchtlinge haben Vorrang

Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe drückt beim Schulunterricht für Flüchtlingskinder in Deutschland aufs Tempo. Alle 16 Bundesländer müssten "so schnell wie möglich die entsprechenden Angebote auf den Weg bringen.

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Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD).

Quelle: Georg Wendt/Archiv

Berlin. Es macht in der jetzigen Lage wenig Sinn, so zu tun, als ob wir von Grund auf und Schritt für Schritt und sehr langsam Konzepte erarbeiten und grundsätzliche Klärungen vornehmen könnten", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Die Flüchtlinge sind da, und jeder Tag ohne Schulangebot ist ein verlorener Tag. Ich möchte auch, dass diese Kinder sofort Tag für Tag Schule als einen selbstverständlichen Teil Deutschlands begreifen."

Der Sprecher der SPD-Länder in der Kultusministerkonferenz (KMK) rechnet damit, "dass allein für vernünftige Schulangebote für die jetzt angekommenen Flüchtlinge mittelfristig im Jahresdurchschnitt über zwei Milliarden Euro von der Länderseite aufgewendet werden müssen. Das erhöht sich, wenn nächstes Jahr noch mehr Flüchtlingskinder dazukommen." Es gehe darum, schnell Lehrpersonal zu finden, sagte Rabe. "Aber wir müssen auch nicht so tun, als ob für diese Flüchtlinge ganz seltene Spezialkräfte nötig wären. Es geht darum, mehr Lehrer einzustellen und gegebenenfalls den einen oder anderen nachzuqualifizieren." Die KMK sieht einen Bedarf von 20 000 bis 25 000 zusätzlichen Lehrkräften in Deutschland.

dpa

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