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Stegner weiß jetzt, was er will

SPD-Fraktionschef Stegner weiß jetzt, was er will

Bleibt Fraktionschef Stegner dem Landtag in Kiel erhalten? Oder wechselt der streitbare SPD-Vize nach Berlin? Der 56-Jährige hat sich entschieden, offiziell bekanntgeben will er es aber erst nach Ostern.

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Wohin geht es für ihn? Ralf Stegners Zukunft ist immer wieder Gegenstand politischer Spekulationen.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel. Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Ralf Stegner hat einen Verbleib im Norden auch nach der Landtagswahl 2017 angedeutet. „Spekulationen, ich würde ständig nach anderem streben, sind wirklich falsch“, sagte Stegner der Deutschen Presse-Agentur. „So oder so ist es keine Entscheidung Landes- gegen Bundespolitik, denn ich bin ja bundespolitisch nicht unbeschäftigt.“ Er nehme seine Aufgabe als stellvertretender SPD-Vorsitzender aktiv wahr. „Ich vermisse da nichts.“

Erst der Ortsverband, dann Verkündung nach Ostern

Verkünden will Stegner seine Entscheidung aber erst nach Ostern. Darüber wolle er zu allererst seinen eigenen Ortsverband informieren, sagte er. Innerhalb der Nord-SPD sei mit Blick auf den Landtags- und den Bundestagswahlkampf 2017 ein klarer Fahrplan verabredet, an den auch er sich halten werde, sagte Stegner. Die Partei wolle beide Wahlkämpfe geschlossen führen. Bis zum kommenden Sommer seien alle Kandidaten aufgefordert, sich zu entscheiden.

Seine persönliche Zukunfts-Entscheidung hat Stegner aber bereits getroffen. Er sei gerne Fraktions- und auch Landesvorsitzender seiner Partei. „Ich weiß, was ich möchte und habe über die Dinge schon mit meiner Familie gesprochen. Denn die sind schließlich immer Hauptbetroffener von dem, was ich beruflich tue“, sagte er.

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