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Stegner legt Gaschke Parteiaustritt nahe

Neues Buch der Ex-OB Stegner legt Gaschke Parteiaustritt nahe

SPD-Landeschef und Bundesvize Ralf Stegner hat der früheren Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke den Austritt aus der SPD ans Herz gelegt. Der Anlass ist ein Artikel Gaschkes, indem die Journalistin mit den Sozialdemokraten und namentlich mit Stegner abrechnet.

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In einem Zeitungsartikel sparte Susanne Gaschke nicht mit Spitzen gegen Ralf Stegner. 

Quelle: Frank Peter

Kiel. Dieser war in der „Welt am Sonntag“ erschienen. Zum gleichen Thema soll in der übernächsten Woche Gaschkes neues Buch erscheinen, das den Titel trägt „SPD – eine Partei zwischen Burnout und Euphorie“.

Gaschke knöpft sich SPD-Zentrale vor

In dem „Welt am Sonntag“-Artikel („House of Chaos“) knöpft Gaschke sich die SPD-Zentrale in Berlin vor. Sie sparte aber auch nicht mit Spitzen gegen Stegner, mit dem sie schon vor ihrer Zeit als Kieler-OB (Ende 2012 bis Herbst 2013) über Kreuz lag. Gaschke: „Stegner steht ohnehin im Ruf, sein Publikum zu erschrecken; in Schleswig-Holstein hat er für die Niederlage der SPD immer noch keine Verantwortung übernommen.“

Stegner nimmt Ausführungen "in Demut" hin

„Wer so unter seiner Partei leidet, der sollte sich von dem Leid befreien“, sagte Ralf Stegner dazu den „Kieler Nachrichten“. Er selbst sei aber gelassen und nehme die Ausführungen Gaschkes „in Demut“ hin. Auf die Frage, ob er auf ihr Buch gespannt sei und ob er es lesen werde, sagte er der Zeitung: „Nee.“ Bei Twitter hatte Stegner zuvor geschrieben: „Andere, selbst an ihrer Hybris gescheitert, geben via Kommentaren der Partei, der sie (noch) angehören, unerbetenen schlechten Rat. Kurios.“

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Ein Artikel von
Ulf B. Christen
Landeshaus-Korrespondent

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