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Familiennachzug ist bittere Pille

Stegner zu Asylpaket Familiennachzug ist bittere Pille

Die Regelungen zum Familiennachzug im Asylpaket der großen Koalition sind für die SPD aus Sicht von Parteivize Ralf Stegner eine bittere Pille. Die geltenden Bestimmungen hätten sich bewährt und sollten aus SPD-Sicht nicht geändert werden.

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SPD-Vize Ralf Stegner übt Kritik am neuen Asylpaket der Koalition.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel . Das sagte der schleswig-holsteinische Landes- und Fraktionsvorsitzende am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Das war aber eine strikte Forderung der Unionsparteien.“

Die Aussetzung des Familiennachzugs für einen Teil der Flüchtlinge für zwei Jahre betreffe bundesweit etwa 1800 Menschen, die nun länger warten müssen, sagte Stegner. Die Regelungen insgesamt bezögen sich nur auf einen sehr kleinen Teil der neu ankommenden Flüchtlinge. „Sie bewegen sich im Rahmen dessen, was die SPD vorgeschlagen hatte.“ Es gebe keine Haft, keine exterritorialen Bereiche und keine Zurückweisung an der Grenze. Das A & O werde aber die Beschleunigung der Asylverfahren durch das Bundesamt für Migration sein. Für Schleswig-Holstein sei keines der vereinbarten speziellen Aufnahmezentren für Asylbewerber mit geringen Bleibechancen vorgesehen.

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