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Kritik an Peer Steinbrück

SPD-Vize Stegner Kritik an Peer Steinbrück

Die SPD-Spitze hat verärgert auf die Kritik des früheren Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück am Wahlkampf von Martin Schulz reagiert. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Ralf Stegner wurde in seiner Wortwahl sehr deutlich.

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Foto: Ralf Stegner übte deutliche Kritik an den Worten von Peer Steinbrück.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. „Martin Schulz verdient unser aller tatkräftige Unterstützung und Solidarität, nicht aber „Rat-Schläge“ von Kapitänen, die vom Ufer zuschauen.“Bei Twitter wurde Stegner, der auch SPD-Landeschef in Schleswig-Holstein ist, noch deutlicher. „Andere, selbst an ihrer Hybris gescheitert, geben via Kommentaren der Partei, der sie (noch) angehören, unerbetenen schlechten Rat. Kurios.“ Auch der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), griff Steinbrück über den Kurznachrichtendienst an: „Das ist mies. Charakterlich. Inhaltlich. Strategisch. Taktisch.“

Steinbrück warf SPD "Realitätsverlust" vor

Steinbrück hat dem aktuellen Kanzlerkandidaten Martin Schulz in Interviews empfohlen, im Bundestagswahlkampf nicht allein auf das Thema Gerechtigkeit zu setzen. Außerdem hielt der Ex-Finanzminister seiner Partei vor, beim Schulz-Hype die Bodenhaftung verloren zu haben. Das habe sich beim 100-Prozent-Ergebnis von Schulz' Wahl zum Parteichef gezeigt: „Die Partei saß plötzlich auf Wolke sieben, es hat sich ein Realitätsverlust eingestellt und das Publikum hat sich gewundert: Steht da jetzt Erich Schulz-Honecker?“, sagte Steinbrück der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Von KN-online

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