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Innenminister kündigt 500 neue Polizeistellen an

Sicherheitslage Innenminister kündigt 500 neue Polizeistellen an

Die Polizei in Schleswig-Holstein soll nach Angaben von Innenminister Stefan Studt bis 2023 um 500 Stellen aufgestockt werden. „Die Sicherheitslage und die damit einhergehenden Anforderungen an die Landespolizei haben sich im Laufe des vergangenen Jahres verändert“, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch zur Begründung.

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Das Innenministerium hat die Schaffung von 500 neuen Polizeistellen angekündigt.

Quelle: Arne Dedert/ dpa/ Archiv

Kiel. Die Polizei müsse mittelfristig strukturell und personell gestärkt werden, vor allem für die Schwerpunkte Kampf gegen Kriminalität und Einsatzpräsenz.

Studt will nicht nur — wie bereits bekannt — 150 ältere Beamte länger arbeiten lassen, sondern für 2016 und 2017 die Einstellungszahlen auf jeweils 400 erhöhen. Ich halte es für geboten, auch in den Jahren 2018 bis 2020 auf diesem hohen Niveau eine gleichmäßige Zahl an Neueinstellungen vorzunehmen“, sagte er. „Wegen der dreijährigen Ausbildungszeit kann der Aufbau des zusätzlichen Personals erst 2023 abgeschlossen sein.“ In der Summe ergäben sich bis dahin gut 500 Polizeivollzugskräfte mehr. Studt will auch die Beförderungschancen verbessern und Belastungen im Schichtdienst verringern.

Er kündigte außerdem an, mit einer neuen Personalstruktur den Kampf gegen Kriminalität zu intensivieren. Ein Schwerpunkt liege bei der Einbruchskriminalität. Auch die Bedrohung durch mögliche terroristische Aktivitäten werde sehr ernst genommen.

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Rechnungshof
Foto: Innenminister Stefan Studt (SPD) kündigte an, die Polizei um 500 Beamte aufstocken zu wollen.

Die Zahl der Landesbeschäftigten ist trotz des von der Regierung versprochenen Personalabbaus gestiegen. Nach Angaben des Rechnungshofes (LRH) strich das Land im Zuge der Schuldenbremse zwar seit 2011 etwa 3000 Stellen, richtete aber zeitgleich mehr als 3300 Stellen neu ein.

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