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Kräftiges Haushaltsplus im ersten Halbjahr

Schleswig-Holstein Kräftiges Haushaltsplus im ersten Halbjahr

Schleswig-Holstein hat im ersten Halbjahr ein Haushaltsplus von 155,7 Millionen Euro erwirtschaftet. „Das erste halbe Jahr ist super gut gelaufen“, sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) am Freitag in Kiel. Grund für die positive Entwicklung seien neben den weiter hohen Steuereinnahmen die niedrigen Zinsen und von der Regierung eingeplante Risikopuffer.

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„Das erste halbe Jahr ist super gut gelaufen“, sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) am Freitag in Kiel.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer/ Archiv

Kiel. Nach Ministeriumsangaben wird voraussichtlich das Ergebnis der Mai-Steuerschätzung erreicht, die von Steuereinnahmen in Höhe von 7,8 Milliarden Euro ausging. Das wäre eine Steigerung um 618 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. „Auch ein hoher Überschuss kann schnell zusammenschmelzen“, sagte Heinold. Während der Nachtragshaushalt rund 740 Millionen Euro allein für Zinsen veranschlagt, sind aus jetziger Sicht 50 Millionen Euro weniger notwendig.

Heinold wies aber auf große Herausforderungen für den Haushalt im zweiten Halbjahr hin. Der Nachtragshaushalt sieht 287 Millionen Euro für die Versorgung, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen vor. „Angesichts der steigenden Zahlen an Flüchtlingen wissen wir aber nicht, ob das Geld reicht, zumal ein Großteil der Mittel, die das Land den Kommunen für Flüchtlinge zur Verfügung stellt, noch nicht abgerechnet ist“, sagte Heinold.

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