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Neues Internetportal für Flüchtlinge

Refugees welcome Neues Internetportal für Flüchtlinge

Innenminister Stefan Studt (SPD) hat am Freitag ein neues Internetportal freigeschaltet, mit dem sich die Landesregierung speziell an Flüchtlinge und Helfer wendet. Die Seiten unter dem Titel „Flüchtlinge in Schleswig-Holstein – Refugees Welcome“ sind unter der Adresse www.willkommen.schleswig-holstein.de erreichbar.

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So sieht das neue Angebot der Landesregierung aus.

Quelle: Screenshot Landesportal Schleswig-Holstein

Kiel. „Wir bieten diese Informationen nicht nur auf Deutsch, sondern auch in denjenigen Sprachen, die man in den Hauptherkunftsländern spricht oder versteht“, sagte Innenminister Stefan Studt in Kiel. Zudem bietet das Portal Kontaktdaten zu Ansprechpartnern und bündelt bestehende Angebote und Daten. Man findet eine Vielzahl von Broschüren und Leitfäden, außerdem Beispielen für die Flüchtlingsarbeit aus verschiedenen Teilen des Landes und eine Übersicht über wichtige Gesetze, Verordnungen und Erlasse zum Ausländerrecht bereit.

Die Asylsuchenden sollen bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen mit Plakaten und Postkarten auf das Portal aufmerksam gemacht werden. Über einen QR-Code kommt man mit dem Smartphone direkt auf das Portal. Die Materialien und der QR-Code werden in digitaler Form auch den Kreisen, kreisfreien Städten und Kommunen zur Verfügung gestellt.

Das Portal konfrontiert die Flüchtlinge gleich mit den komplizierten Regelungen in Deutschland. So heißt es auf die Frage, wo man als Erwachsener deutsch lernen kann, unter anderem: „Berufsbezogene Sprachförderung können Sie mit einer Aufenthaltsgestattung oder Duldung besuchen, sofern sie Zugang zum Arbeitsmarkt haben und bereits Sprachkenntnisse auf mindestens Niveau A1 (GER) aufweisen.“ Selbst in der Heimatsprache werden solche Sätze wohl nur schwer zu begreifen sein. . www.willkommen.schleswig-holstein.de

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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