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Schleswig-Holstein fordert Verbot von Pelztierhaltung

Tiere Schleswig-Holstein fordert Verbot von Pelztierhaltung

Über eine Bundesratsinitiative will Schleswig-Holstein die Haltung von Pelztieren verbieten lassen. Das Kabinett in Kiel beschloss am Dienstag auf Vorschlag von Umweltminister Robert Habeck (Grüne), einen entsprechenden Vorschlag zur Änderung des Tierschutzgesetzes im Juni in die Länderkammer einzubringen.

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Habeck (Grüne) sprach sich für das Verbot aus.

Quelle: Markus Scholz/Archiv

Kiel. "Die Haltung und das Töten von Pelztieren ist nicht mit dem im Grundgesetz verankerten Tierschutz vereinbar", sagte Habeck. "Ein Pelzmantel ist kein elementares Grundbedürfnis, sondern ein schieres Luxusgut. Nerze, Biber und Füchse dafür in Gefangenschaft zu halten und dann zu töten, ist skandalös."

Nach dem Gesetzentwurf soll Tierhaltung zum Zweck der Pelzgewinnung verboten werden. Für bestehende Anlagen ist eine Übergangsfrist von zehn Jahren vorgesehen. In Schleswig-Holstein gibt es noch eine Pelztierfarm mit Nerzzucht im Kreis Plön, in ganz Deutschland sind es laut Bundeslandwirtschaftsministerium noch acht gewerbliche Betriebe.

dpa

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