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Schleswig-Holstein will Minderheitensprachen schützen

Minderheiten Schleswig-Holstein will Minderheitensprachen schützen

Kiel (dpa/lno) - Die Landesregierung will die Minderheitensprachen Dänisch, Friesisch und Romanes sowie die Regionalsprache Niederdeutsch im schleswig-holsteinischen Bildungssystem verankern.

"Gerade die Möglichkeit des systematischen Spracherwerbs im öffentlichen Bildungssystem wird zukünftig immer mehr zum Schlüssel für Schutz und Erhalt unserer Regional- oder Minderheitensprachen", sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) am Dienstag. Zuvor hatte das Kabinett einen entsprechenden Handlungsplan verabschiedet.

Konkret sollen Bürger in Behörden rechtsgültige Dokumente in den von der Europäischen Sprachencharta geschützten Sprachen (Dänisch, Friesisch, Niederdeutsch) vorlegen können, ohne dass sie für eine Übersetzung bezahlen müssen.

Die Minderheitenbeauftragte Renate Schnack begrüßte den Handlungsplan Sprachenpolitik. "Im Konkreten soll es darum gehen, jede einzelne unserer landestypischen Sprachen im Blick zu behalten und auf ihre Bedarfe zu reagieren." Zunächst seien Modellprojekte an ausgewählten Standorten geplant.

dpa

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Deutsche Presse-Agentur dpa

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