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Scholz: Reeperbahn-Übergriffe sind "kriminell, böse und feige"

Kriminalität Scholz: Reeperbahn-Übergriffe sind "kriminell, böse und feige"

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht nahe der Reeperbahn als Schande bezeichnet. "Wer sich in Gruppen zusammenrottet, um sich an Frauen zu vergehen, hat keine Ehre.

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Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Hamburg. Er handelt kriminell, böse und feige", schrieb Scholz am Dienstagabend auf seiner Facebook-Seite und seiner Homepage. Keine entwickelte Kultur und keine Religion duldeten so ein Verhalten. Die Täter müssten mit aller Härte und Konsequenz verfolgt werden. "Es ist nicht so wichtig, woher sie kommen. Aber es ist wichtig, dass wir wissen, wo sie jetzt sind", erklärte Scholz.

Auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank verurteilte die Übergriffe scharf. Sie sei wütend und beschämt, twitterte die Grünen-Politikerin. "Allen Tätern sei gesagt: Eure Mütter würden sich für Euch schämen!"

Auf dem Kiez im Stadtteil St. Pauli waren in der Silvesternacht nach Polizeiangaben Frauen von mehreren Männern umringt und begrapscht worden. Bis Dienstagabend waren 27 Anzeigen eingegangen. Die Täter sollen demnach Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren "mit südländischem oder arabischem Aussehen" gewesen sein. Auch in Köln war es in der Silvesternacht zu Übergriffen auf Frauen gekommen.

dpa

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