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Schüler arbeiten am Sozialen Tag wieder für Hilfsprojekte

Soziales Schüler arbeiten am Sozialen Tag wieder für Hilfsprojekte

Arbeiten für einen guten Zweck: Zehntausende Schüler haben sich am Sozialen Tag beteiligt. Statt in der Schule zu büffeln, gingen sie einen Tag lang arbeiten. Mit dem so verdienten Geld wollen sie Hilfsprojekte in Albanien und Jordanien unterstützen.

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Paula Oltmann erklärt dem Ministerpräsident Torsten Albig ihre Arbeit.

Quelle: Carsten Rehder

Neumünster. Im Büro, im Garten des Nachbarn oder im örtlichen Supermarkt - zehntausende Schüler haben am Donnerstag in Deutschland wieder die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz eingetauscht. Ihre Einnahmen spenden die Schüler. "Wir rechnen wie bereits im vergangenen mit einem Erlös in Höhe von 1,5 Millionen Euro", sagte eine Sprecherin des Vereins Schüler helfen Leben am Donnerstag.

Allein in Schleswig-Holstein beteiligten sich am Sozialen Tag nach Angaben der der Veranstalter Mädchen und Jungen von 243 Schulen und von 34 in Hamburg. Bundesweit beteiligten sich etwa 700 Schulen an der Aktion. Der in Neumünster ansässige Verein ging als Veranstalter des Sozialen Tags von insgesamt 80 000 Teilnehmern aus.

In der Restaurations-Werkstatt im Schloss Gottorf in Schleswig arbeitete am Donnerstag die 19 Jahre alte Abiturientin Paula Oltmann. Sie half bei der Untersuchung eines Bildes aus dem 17. Jahrhundert mit und erklärte dabei auch Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) die Arbeitsweise. Wie viel sie mit ihrer Arbeit an diesem Tag verdient, wusste sie nicht genau. Aber: "Ich glaube, die werden sehr großzügig sein", sagte sie. Die Schülerin will nach einer Kunstausbildung später Kunstpädagogik studieren.

Das von ihnen an diesem Tag verdiente Geld spenden die Schüler für zwei Hilfsprojekte. Eines davon ist das Projekt "Women's Network: Gewalt ist keine Lösung", das in Albanien Frauen hilft. Von den Erlösen profitiert auch das Programm "Gemeinsam in eine bessere Zukunft" für syrische Flüchtlingskinder in Jordanien. Mit Hilfe von Bildungsangeboten und Trainings soll ihnen dabei geholfen werden, sich in die Gesellschaft zu reintegrieren damit eine bessere Zukunftsperspektive zu erhalten. In den vergangenen 20 Jahren hat der Verein mehr als 130 Projekte unterstützt.

dpa

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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