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"Sea Watch": EU trägt Verantwortung für Tote im Mittelmeer

Migration "Sea Watch": EU trägt Verantwortung für Tote im Mittelmeer

Die private "Sea Watch"-Initiative zur Rettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer hat die EU nach dem jüngsten Unglück scharf angegriffen. "Die Verantwortung für diese Toten und dafür, dass sich das Mittelmeer in ein Massengrab verwandelt, trägt die Europäische Union", kritisierte "Sea Watch"-Initiator Harald Höppner am Donnerstag.

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«Sea Watch» sieht die Schuld bei der EU.

Quelle: Ruben Neugebauer/Archiv

Berlin. "Erst mit ihrer Politik, Flüchtenden jegliche Wege zur legalen Einreise zu verweigern, zwingt die EU Menschen auf die Boote."

Auch der in Hamburg umgebaute Fischkutter der Initiative aus Brandenburg habe den Notruf am Vortag erhalten, hieß es. Das Schiff sei aber vor Tripolis und damit zu weit entfernt gewesen, um eingreifen zu können. "Wir sind bestürzt über die erneute Tragödie auf dem Mittelmeer." Das jüngste Unglück zeige deutlich, dass es dort viel zu wenig Rettungskapazitäten gebe. "Auch Deutschland könnte mehr tun", sagte Höppner.

dpa

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