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Segelschulschiff "Gorch Fock" fällt länger aus als erwartet

Verteidigung Segelschulschiff "Gorch Fock" fällt länger aus als erwartet

Die Rückkehr des Segelschulschiffs "Gorch Fock" aus der Werft verzögert sich weiter. Es seien Schäden am Oberdeck der Bark festgestellt worden, sagte ein Marinesprecher am Dienstag.

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Die «Gorch Fock» am 12.06.2008 auf der Kieler Förde.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel/Elsfleth. "Das Holzdeck muss erneuert werden." Die beiden ursprünglich geplanten Ausbildungstörns für den aktuellen Offiziersjahrgang im Frühjahr und Sommer 2017 mit dem Dreinmaster fielen deshalb aus. Zuvor hatte "NDR 1 Welle Nord" darüber berichtet.

Die Marine prüft derzeit Alternativen für die Segelausbildung der Offiziersanwärter. Der Marinesprecher konnte keine Angaben darüber machen, wie lange sich die Werftliegezeit der "Gorch Fock" wegen der weiteren Reparaturen verlängern wird. Ursprünglich sollte das Schiff der Marine bereits im März 2017 wieder zur Verfügung stehen.

Bereits im Sommer hatte ein Sprecher des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr die Reparaturkosten mit 20 Millionen Euro beziffert. Wegen Rostschäden werden die drei bis zu 45 Meter hohen Masten des Schiffs ausgetauscht. Die Bark wird seit Dezember auf einer Werft im niedersächsischen Elsfleth überholt.

dpa

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