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Sozialorganisationen skeptisch bei Flüchtlingsgroßsiedlungen

Soziales Sozialorganisationen skeptisch bei Flüchtlingsgroßsiedlungen

Die vom rot-grünen Senat geplanten Großsiedlungen für Flüchtlinge stoßen in der angedachten Form bei Organisationen und Verbänden aus dem Sozialbereich auf Skepsis.

Hamburg. Man sei keineswegs gegen Großwohnsiedlungen an sich, sagte der Sozialwissenschaftler Professor Simon Güntner (HAW Hamburg) am Freitag vor Beginn des Kongresses "Stadt des Ankommens". Für ein gelingendes Ankommen seien Dichte und Intensität der Kontakte im Alltag zentrale Aspekte. "Das kann auch in Großwohnsiedlungen stattfinden, aber nicht in technokratisch, schlecht erschlossenen (...), schnell hingezimmerten Siedlungen am Stadtrand". Bei der Tagung befassen sich kirchliche, soziale und gewerkschaftliche Gruppen, Stadtteil- und Flüchtlingsinitiativen sowie Wohlfahrtsverbände und die Wissenschaft mit der Frage, wie Hamburg zu einer Stadt des Ankommens werden kann.

dpa

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