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Sporthalle in Neumünster bleibt länger Flüchtlings-Notunterkunft

Flüchtlinge Sporthalle in Neumünster bleibt länger Flüchtlings-Notunterkunft

Eine Sporthalle in Neumünster muss in den kommenden Wochen weiter als Notunterkunft für Flüchtlinge dienen. Die Stadt stimmte einer Bitte des Innenministeriums zu, den Komplex für einen Zeitraum von weiteren zwei bis drei Wochen zu nutzen.

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Die regulären Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes sind überfüllt.

Quelle: David Ebener/Archiv

Neumünster. "Es ist und bleibt aber eine Notunterkunft", sagte Neumünsters erster Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth am Donnerstag.

Der Sporthallenkomplex im Neumünsteraner Stadtteil Brachenfeld war als Notunterkunft hergerichtet worden, weil die regulären Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes überfüllt sind. Bis zu 300 neue Asylbewerber sollen dort vorläufig leben. Die Halle steht aber längstens bis zum 14. August zur Verfügung. "Wir benötigen circa eine Woche für den Rückbau der Hallen und dann eine Woche, um die Sportstätten wieder für den Schulbetrieb und die Sportvereine vorzubereiten", sagte Humpe-Waßmuth.

Grund sind die anhaltenden Probleme bei der Unterbringung der Asylbewerber. Im ersten Halbjahr sind 7300 neue Flüchtlinge nach Schleswig-Holstein gekommen und damit fast so viele wie im gesamten Vorjahr (7620). Einen neuen Schub gab es Anfang Juli, als täglich rund 140 neue Asylbewerber eintrafen.

dpa

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