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Staatssekretär in Brokdorf: Höchste Sicherheit

Atomkraft Staatssekretär in Brokdorf: Höchste Sicherheit

Bei einer Besichtigung des Atomkraftwerks Brokdorf (Kreis Steinburg) hat der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, den absoluten Vorrang der Sicherheit unterstrichen.

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Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt.

Quelle: Sophia Kembowski/Archiv

Brokdorf. "Bis zum allerletzten Tag muss das höchste Sicherheitsniveau für den Betrieb aller Atomkraftwerke in Deutschland gewährleistet werden", sagte Flasberth am Donnerstag. Das gelte auch für die Stilllegung und den Rückbau der Anlagen. Schleswig-Holsteins Energie- und Umweltminister Robert Habeck (Grüne) forderte von den Energiekonzernen einen zügigen Rückbau: "Es darf nicht sein, dass sie dabei nur noch Schneckentempo einlegen, um die Kosten zu minimieren."

Mit Habeck ließ sich Flasbarth von der Kraftwerksleitung und der Geschäftsführung des Betreibers Eon das Kernkraftwerk zeigen, das spätestens Ende 2021 abgeschaltet werden muss. Flasbarth besichtigte auch das Zwischenlager auf dem Gelände. Sieben Castor-Behälter aus der Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield sollen zwischengelagert werden. Das sieht das Konzept von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zur Rückführung der radioaktiven Abfälle vor. Insgesamt 26 Castor-Behälter aus Sellafield und der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague sollen auf vier Zwischenlager in Deutschland verteilt werden.

dpa

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