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Stadt kündigt "KoZe" zum Ende des Monats die Räume

Kommunen Stadt kündigt "KoZe" zum Ende des Monats die Räume

Die Stadt Hamburg hat die Räume des umstrittenen linksalternativen "Kollektiven Zentrums" (KoZe) im Münzviertel zum Ende des Monats gekündigt. "Das kommt für niemanden überraschend", sagte ein Sprecher der Finanzbehörde am Freitag.

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Demonstration für den Erhalt des Kollektiven Zentrums «KoZe».

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Hamburg. Oberstes Ziel der Stadt sei weiter, dem Investor HBK von 2017 an auf dem Gelände der früheren Gehörlosenschule den Bau von 400 Wohnungen zu ermöglichen. Dies setze jedoch voraus, dass die dortige ehemalige Kita, in der das "KoZe" untergebracht ist, bis Ende des Jahres abgerissen und das insgesamt 8500 Quadratmeter große Areal geräumt wird.

Die Kündigung sei bereits jetzt ausgesprochen worden, weil die Finanzbehörde "nach all den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit" damit rechne, dass der Mieter trotz Kündigung nicht auszieht und ein etwa ein halbes Jahr dauernder Prozess nötig ist, sagte der Sprecher. "Wir würden sie auch bis Ende November gewähren lassen, wenn sie denn dann auch tatsächlich auszögen." In der Kündigung sei deshalb auch angeboten worden, einen neuen Zwischennutzungsvertrag abzuschließen. Darin müsste sich der Mieter jedoch mit Blick auf seine Räumungsverpflichtung in notarieller Form einer sofortigen Zwangsvollstreckung unterwerfen - was Rechtsmittel ausschlösse.

dpa

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