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Statistik: Weniger rechtsextreme Gewalt in Schleswig-Holstein

Extremismus Statistik: Weniger rechtsextreme Gewalt in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein ist das Risiko eines Neonazi-Überfalls statistisch gesehen niedriger als in Ostdeutschland. Nach einer Statistik des Bundesinnenministeriums kamen im Norden im vergangenen Jahr auf 100 000 Einwohner rein rechnerisch 0,75 rechtsextreme Gewalttaten.

Berlin. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor, über die zuerst die Berliner "Tageszeitung" (taz/Donnerstag) berichtet hatte. Im Vergleich zu 2013 (0,92) sank das Risiko in Schleswig-Holstein.

Das höchste Risiko bestand rein rechnerisch im vergangenen Jahr in Brandenburg (2,98), gefolgt von Berlin (2,81), Thüringen (2,27) und Mecklenburg-Vorpommern (2,19). Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete allerdings Nordrhein-Westfalen, wo die Zahl der rechtsextremen Übergriffe je 100 000 Einwohner im Vergleich zu 2013 von 1,09 auf 2,11 kletterte. NRW liegt damit vor Sachsen und Sachsen-Anhalt, das die Statistik im Jahr zuvor noch angeführt hatte.

Aus den Zahlen geht allerdings nicht hervor, ob die Verschiebungen tatsächlich auf Veränderungen in der rechtsextremen Szene zurückzuführen sind oder auf eine veränderte Einstufung einzelner Taten in den Länderstatistiken.

dpa

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