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Nach Merkel bleibt nur „schwarzes Nichts“

Ralf Stegner Nach Merkel bleibt nur „schwarzes Nichts“

SPD-Bundesvize Ralf Stegner sieht trotz der Juniorpartnerschaft in der großen Koalition gute Chancen für seine Partei bei der Bundestagswahl 2017. „Frau Merkel ist am Gipfel ihrer Popularität angekommen, das kann nicht mehr besser werden“, sagte der SPD-Landeschef von Schleswig-Holstein der Deutschen Presse-Agentur. Hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei „extrem viel schwarzes Nichts“. Inhaltlich herrsche beim Koalitionspartner „Friedhofsruhe“.

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SPD-Bundesvize Ralf Stegner sieht trotz der Juniorpartnerschaft in der großen Koalition gute Chancen für seine Partei bei der Bundestagswahl 2017.

Quelle: Bodo Marks/ Archiv/ dpa

Kiel. Die Griechenland-Debatte habe offenbart, dass Merkels Mehrheit in der eigenen Fraktion in Gefahr sei. „In der Unions-Fraktion brennt es doch lichterloh“, sagte Stegner. Die CSU torkele buchstäblich bei den Themen Betreuungsgeld, Ausländermaut oder Flüchtlingspolitik. Andere Schwierigkeiten kämen noch. „Es gibt deshalb für die SPD überhaupt keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen“, sagte Stegner. „Um nach der Wahl mitspielen zu können, brauchen wir aber 30 Prozent plus X.“

Dafür müsse die Partei an ihren regionalen Schwächen arbeiten und klarmachen: „Wir sind nicht die CDU auf freundlich.“ Gut täte der Bundespartei ein bisschen mehr vom Leitmotiv „links, dickschädelig und frei“ der Nord-SPD, sagte Stegner. Denn: „Die Konservativen sagen den Leuten, wie sie leben sollen. Wir helfen ihnen dabei, wie sie leben wollen.“ An Schwarz-Grün auf Bundesebene glaubt der Kieler Fraktionschef nicht.

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