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Steuerquellen sprudeln kräftig im Norden

Schleswig-Holstein Steuerquellen sprudeln kräftig im Norden

Das Land Schleswig-Holstein kann in diesem Jahr voraussichtlich mit 86 Millionen Euro mehr an Steuergeldern rechnen als bisher erwartet. 2016 soll das Plus 80 Millionen Euro betragen, 2017 dann 78 Millionen. Dies folgt aus der jüngsten Steuerschätzung, wie das Finanzministerium am Dienstag mitteilte.

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Das Land Schleswig-Holstein kann in diesem Jahr voraussichtlich mit 86 Millionen Euro mehr an Steuergeldern rechnen als bisher erwartet, so Finanzministerin Monika Heinold (Grüne).

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Dies seien gute Nachrichten, aber eine Steuerschätzung sei keine harte Währung, sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne). Da das Land in diesem Jahr bis Ende April mit 2,86 Milliarden Euro schon 500 Millionen Euro mehr eingenommen hat als vor Jahresfrist, ist Heinold aber zuversichtlich.

„Das macht Mut, dass die Steuerschätzung — anders als 2014 — diesmal bis zum Jahresende durchträgt“, sagte die Ministerin. Im vorigen Jahr wurde die positive Mai-Steuerschätzung im November wieder kassiert. „Abgerechnet wird also zum Schluss“, sagte Heinold. Grund für die aktuelle positive Schätzung sind die gute Konjunktur und der stabile Arbeitsmarkt. „Durch die Vorgaben der Schuldenbremse stehen die konjunkturellen Steuermehreinnahmen nicht für Ausgaben zur Verfügung“, stellte Heinold klar. „Sie fließen automatisch in die Senkung der Neuverschuldung.“ Wie das Land profitieren nach der Prognose auch die Kommunen von den vorausgesagten Mehreinnahmen, in diesem Jahr mit 22 Millionen Euro und 2016 mit 30 Millionen.

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