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"Störenfriede" aus Hamburger Flüchtlingsunterkunft verlegt

Flüchtlinge "Störenfriede" aus Hamburger Flüchtlingsunterkunft verlegt

Nach den schweren Ausschreitungen vom Wochenende in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft sind die mutmaßlichen Verursacher am Montag verlegt worden. Eine Hundertschaft der Polizei sicherte die Aktion ab.

Hamburg. "Wir erhoffen uns von der Verlegung der "Störenfriede" eine Befriedung", sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag. Den Angaben zufolge kamen etwa drei Dutzend Personen in andere Heime.

Am Montag hatten Polizei, Heimleitung und der Betreiber der Unterkunft über bessere Sicherheitsmaßnahmen beraten. Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt. Dabei sei erwogen worden, für eine gewisse Zeit eine Präsenz der Polizei in der Unterkunft einzurichten, hieß es. "Wegen der Verlegung sind wir nicht in die Bewachung eingestiegen." In der Zentralen Erstaufnahme waren am Samstag und am Sonntag Eritreer, Wachleute und Syrer aneinandergeraten. Etwa ein Dutzend Menschen wurden verletzt.

dpa

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Deutsche Presse-Agentur dpa

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