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Stolpersteine erinnern an ermordete Abgeordnete

Geschichte Stolpersteine erinnern an ermordete Abgeordnete

Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und der Künstler Gunter Demnig enthüllen heute um 10.30 Uhr vor dem Hamburger Rathaus Stolpersteine zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Abgeordneten.

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Der Kölner Bildhauer und Künstler Gunter Demnig.

Quelle: Jens Ressing/Archiv

Hamburg. Insgesamt wurden 20 Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft in den Jahren 1931 bis 1945 Opfer totalitärer Verfolgung in Deutschland.

Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Demnig mit Stolpersteinen an die Opfer der NS-Zeit, indem er kleine Gedenktafeln aus Messing vor ihrem letzten Wohnort in den Boden einlässt. Inzwischen gibt es mehr als 32 000 davon in mehr als 750 Orten Europas. In Hamburg wurden bisher 4119 Stolpersteine verlegt.

Bertini-Preisträger Sina Moslehi wird bei der Zermonie die Namen der Opfer verlesen. Zeitgleich wird eine Neuauflage des von der Hamburgischen Bürgerschaft herausgegebenen Buches "Mitglieder der Bürgerschaft - Opfer totalitärer Verfolgung" präsentiert.

Neben den 20 Bürgerschaftsmitgliedern, die in Deutschland ermordet wurden, widmet sich das Buch auch fünf Abgeordneten, die in Russland Opfer der Stalinistischen Säuberung wurden.

dpa

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