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Breitner bezeichnet Stegner als „unwählbar“

Streit in der SPD Breitner bezeichnet Stegner als „unwählbar“

Schleswig-Holsteins Ex-Innenminister Andreas Breitner (SPD) fordert wegen Strategiefehlern im Wahlkampf den Rücktritt des Landesvorsitzenden Ralf Stegner. Dies sagte er den Kieler Nachrichten am Mittwoch.

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„Ralf Stegner ist in weiten Teilen der Bevölkerung unbeliebt und unwählbar“, sagt Andreas Breitner.

Quelle: Frank Peter

Kiel. „Ralf Stegner ist in weiten Teilen der Bevölkerung unbeliebt und unwählbar“, so Breitner. Deshalb sei es ein Fehler Stegners gewesen, anstelle von Ministerpräsident Torsten Albig im Wahlkampf die Konfrontation mit CDU-Herausforderer Daniel Günther zu suchen.

„Stegner kann sich eben nicht zurücknehmen und wird auch folgenden Spitzenkandidaten wie Ballast um den Hals hängen“, sagte Breitner weiter. Er präsentiert auch gleich mehrere „sehr geeignete“ Nachfolgekandidaten, darunter Vize-Parteichefin Bettina Hagedorn.

Sie lehnte den Breitner-Vorstoß gegenüber den Kieler Nachrichten als „schäbig“ ab. Kritik musste Stegner sich aber auch nach einem wütenden Facebook-Beitrag gefallen lassen, in dem er sich gegen parteiinterne Kritik verwehrt. Das ging auch Mitgliedern des SPD-Landesvorstandes zu weit. Der Lübecker Enrico Kreft etwa sagt: „In einer demokratischen Partei muss es möglich sein, verschiedene Meinungen zu haben.“

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Ein Artikel von
Ulf B. Christen
Landeshaus-Korrespondent

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„Wenn wir selbst fehlerfrei wären, würde es uns nicht so viel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen.“ Man mag es glauben oder nicht: Auf Facebook listet Ralf Stegner die weisen Worte des römischen Dichters Horaz als eines seiner Lieblingszitate auf.

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