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Studie: Betreuungsschlüssel in Krippen und Kindergärten besser

Bildung Studie: Betreuungsschlüssel in Krippen und Kindergärten besser

Mit mehr Personal steigt die Qualität der Betreuung in Krippen und Kindergärten. In Schleswig-Holstein hat sich der sogenannte Betreuungsschlüssel in Kindergärten und Krippen in den vergangenen Jahren leicht verbessert.

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Der Betreuungsschlüssel im Land hat sich leicht verbessert.

Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv

Gütersloh. Nach einer am Montag vorgestellten Studie der Bertelsmann-Stiftung kamen 2014 auf eine Vollzeitkraft im Schnitt 3,7 Krippenkinder in der Ganztagsbetreuung, oder 8,9 Kindergartenkinder. Zwei Jahre zuvor waren die Durchschnittswerte mit 4,0 und 9,1 etwas schlechter. Der Betreuungsschlüssel ist laut Studie ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Der Kita-Personalschlüssel im nördlichsten Bundesland entspricht in etwa dem Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer (Krippe: 1 zu 3,6; Kita: 1 zu 8,9). Auch bundesweit hat sich der Betreuungsschlüssel verbessert. Die Experten der Stiftung sprechen von einem positivem Trend, trotzdem sei immer noch zu wenig Personal in den Kitas. Sie gehen von einem Idealwert von 1 zu 3 in der Betreuung der Kleinsten und von 1 zu 7,5 ab drei Jahren aus. Zudem sehe das tatsächliche Betreuungsverhältnis im Kita-Alltag ungünstiger aus als der Personalschlüssel zeige, weil etwa ein Viertel der Arbeitszeit für Team- und Elterngespräche, Dokumentation und Fortbildung verwendet werde.

dpa

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