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Studie: Gebäudesanierung geht zu langsam voran

Energie Studie: Gebäudesanierung geht zu langsam voran

Häuser in Deutschland müssen nach einer Studie deutlich schneller gedämmt werden, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Die Sanierungsquote müsse verdoppelt werden.

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Wärmedämmung an einer Fassade in Straubing (Niederbayern).

Quelle: Armin Weigel/Archiv

Berlin. Das ergab die am Montag verbreitete Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag des Eigentümerverbands Haus und Grund.

Für die meisten Eigentümer lohnt es sich demnach nicht, Geld in neue Heizungen, Fenster, Dämmung und andere Energiesparmaßnahmen zu stecken, wenn das Haus nicht sowieso saniert werden muss. Die Ausgaben überstiegen dann die eingesparten Energiekosten. Wenn es ohnehin an der Zeit für eine Generalüberholung ist, könne sich die energetische Sanierung aber lohnen, speziell wenn Fördergeld fließt.

Die Bundesregierung will, dass der Energieverbrauch der Gebäude bis 2050 um 80 Prozent sinkt. Nach der Studie werden derzeit pro Jahr etwa drei Prozent aller Gebäude saniert, davon aber nur ein Drittel unter dem Gesichtspunkt Energiesparen. Zwei Prozent seien notwendig, um das Regierungsziel zu erreichen. Die Autoren verlangen einen detaillierten Sanierungsfahrplan mit einem stetigen Förderangebot.

dpa

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