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Studie: Hamburgs Schüler haben deutliche Defizite im Fach Deutsch

Schulen Studie: Hamburgs Schüler haben deutliche Defizite im Fach Deutsch

Hamburgs Schüler haben laut einer Studie deutliche Defizite im Schulfach Deutsch. So verfehlten im bundesweit abgehaltenen Test "Kompetenzen ermitteln" (Kermit) in der Hansestadt 15 Prozent aller Drittklässler im Bereich Leseverstehen die Mindeststandards.

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Hamburgs Schüler haben deutliche Defizite im Schulfach Deutsch.

Quelle: Axel Heimken/Archiv

Hamburg. Weitere 20 Prozent schafften im Schuljahr 2014/2015 gerade einmal die Mindeststandards, scheiterten aber am Regelstandard, heißt es in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU. Kaum besser sieht es im Bereich Sprachgebrauch aus. Dort verfehlten 18 Prozent den Mindeststandard, 25 Prozent erreichten ihn, kamen aber nicht bis zum Regelstandard. Das "Hamburger Abendblatt" hatte zuvor darüber berichtet.

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Deutsch-Leseverhalten der Achtklässler. 16 Prozent blieben unter dem Mindeststandard, 20 Prozent erreichten ihn, 64 Prozent schafften den Regelstandard.

An der Untersuchung nahmen den Angaben zufolge alle staatlichen Regelschulen, die Sonderschulen für Sinnesgeschädigte und die Schulen in freier Trägerschaft teil. Die CDU-Bildungspolitikerin Karin Prien forderte den Senat auf, den Defiziten der Schüler "wirksam gegenzusteuern". Das sei besonders wichtig, weil "mit den vielen Flüchtlingskindern weitere große Herausforderungen auf die Schulen zukommen", sagte sie dem "Abendblatt".

dpa

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