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Studt fordert Schätzung der benötigten Erstaufnahmeplätze

Migration Studt fordert Schätzung der benötigten Erstaufnahmeplätze

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD) fordert eine bundesweite Bedarfsschätzung für die benötigten Erstaufnahmeplätze für Flüchtlinge. "Hier sollten die Länder und der Bund den Schulterschluss üben und gemeinsam die Verantwortung übernehmen", sagte Studt am Dienstag in Kiel.

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Stefan Studt (SPD) sitzt in Kiel bei einer Pressekonferenz.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel/Saarbrücken. Die Innenministerkonferenz der Länder kommt an diesem Mittwoch im Saarland zusammen. Bis Freitag beraten die Innenminister von Bund und Ländern in Perl-Nennig und in Mettlach-Orscholz.

Nach Ansicht Studts sollte ein Zahlen-Korridor für Erstaufnahmeplätze festgelegt werden. Die stark gesunkenen Flüchtlingszahlen gäben noch kein verlässliches Bild für die weitere Entwicklung. Er rechne in den nächsten Jahren wieder mit steigenden Flüchtlingszahlen, sagte Studt. Schleswig-Holstein hatte seine Kapazitäten seit vergangenem Jahr massiv aufgestockt auf etwa 15 000 Plätze. Zurzeit gibt es im Norden noch 10 000 Plätze. Davon waren am Dienstag nur 1155 belegt.

dpa

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