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Tausende bei Festgebet zum Ende des Ramadan in Hamburg

Religion Tausende bei Festgebet zum Ende des Ramadan in Hamburg

Der Fastenmonat Ramadan hat für die Muslime in aller Welt eine besondere Bedeutung. Mit einem besonderen Festgebet haben die Muslime in Hamburg nun das Ende des Ramadan begangen.

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Muslime beten in der Sporthalle Hamburg.

Quelle: Lukas Schulze/Archiv

Hamburg. Zum Ende des Ramadan in Hamburg haben am Dienstag tausende Muslime an einem großen Festgebet teilgenommen. Das Islamische Zentrum Al-Nour hatte dazu extra in die Sporthalle Hamburg geladen. Damit sollte auch den vielen Flüchtlingen die Möglichkeit geboten werden, in ihrer neuen Heimat zum Ende der einmonatigen Fastenzeit gemeinsam zu beten, hieß es. Nach Angaben des Gemeindevorsitzenden Daniel Abdin kamen 4000 Gläubige zu dem nach seinen Angaben größten Festgebet in der Hansestadt.

Die Al-Nour in St. Georg ist eine der größten Moscheen in Hamburg. Zum normalen Freitagsgebet kommen nach Angaben des Gemeindevorsitzenden regelmäßig etwa 2500 Gläubige.

Der Fastenmonat Ramadan hat für die weltweit rund 1,6 Milliarden Muslime eine besondere Bedeutung. Die im Koran verankerte Pflicht zum Fasten ist ein Grundpfeiler des Islams. Im neunten Monat des Mondkalenders sollen Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und Sex verzichten. Der Ramadan beginnt dem Koran zufolge, wenn nach dem Neumond die Mondsichel sichtbar wird - 2016 war dies in den meisten Ländern am 6. Juni. Das Datum kann regional variieren und wird von religiösen Gelehrten bestimmt.

dpa

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