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Trauer im Norden um Opfer in München

Kriminalität Trauer im Norden um Opfer in München

Ein 18 Jahre alter Deutsch-Iraner schießt in einem Einkaufszentrum in München um sich, tötet neun Menschen. Auch im Norden ist das Entsetzen groß.

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Kerzen stehen an der U-Bahnstation Olympia-Einkaufszentrum in München. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Hamburg/Kiel. Mit Trauer und Entsetzen haben Politiker im Norden auf den Anschlag in München reagiert. Der Kieler Innenminister Stefan Studt (SPD) schrieb am Samstag: "In diesem Moment sind wir mit unseren Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen." Der Angriff sei eine "menschenverachtende Tat" gewesen, die er aufs Schärfste verurteile.

Studt betonte, in Schleswig-Holstein sei die Sicherheitslage unverändert. Die Landespolizei und der Verfassungsschutz stünden in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden auf Länder- und Bundesebene, um kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. "Es besteht weiterhin eine hohe abstrakte terroristische Gefährdungslage, konkrete Hinweise auf Anschlagsplanungen liegen gegenwärtig jedoch nicht vor."

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) reagierte ebenfalls entsetzt auf den Anschlag in München. "Meine Gedanken sind bei den Familien und Freunden der Opfer und Verletzen", twitterte sie am Samstag. München liege 800 Kilometer von Hamburg entfernt, "aber wir sind uns so nahe, dass uns nichts trennen kann. Unsere Freiheit kann uns niemand nehmen!"

Der SPD-Bundesvize und Kieler Fraktionschef Ralf Stegner äußerte über Twitter sein Mitgefühl. Die letzten Wochen seien bedrückend gewesen - "viele unschuldige Menschen verletzt und getötet". Stegner lobte ausdrücklich die Münchner Polizei. Dies sei ein sehr professioneller Großeinsatz der Polizeikräfte gewesen.

Ein 18 Jahre alter Deutsch-Iraner hatte am Freitagabend in München neun Menschen erschossen, anschließend tötete er sich selbst. Hintergründe und Motiv der Bluttat waren zunächst völlig unklar.

dpa

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