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Türkische Gemeinde besorgt über Ereignisse in der Heimat

Konflikte Türkische Gemeinde besorgt über Ereignisse in der Heimat

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein hat sich bestürzt über die Ereignisse in der Türkei seit dem gescheiterten Putsch vom vergangenen Freitag geäußert.

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Quelle: Henning Kaiser/Archiv

Kiel. "So wie es in demokratisch verfassten Staaten üblich ist, dass keine legitime Regierung gewaltsam abgesetzt werden sollte, ist die nun folgende "Säuberungsoperation" unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten inakzeptabel", heißt es in einer Erklärung des Landesvorstandes.

"Das momentan zu beobachtende Vorgehen gegen unbequeme Oppositionelle und die Suspendierung bzw. Inhaftierung tausender Unbeteiligter wird die Spaltung der türkischen Gesellschaft vorantreiben und gefährdet den gesamtgesellschaftlichen Frieden nachhaltig", befürchtet die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein. Die von Populisten geforderte Wiedereinführung der Todesstrafe sei mit global anerkannten Menschenrechten unvereinbar. "Das Gebot der Stunde darf unter keinen Umständen Rache und Repression sein, sondern mehr Demokratie und Rechtsstaat als Voraussetzung für die friedliche Entwicklung einer liberalen Republik und Gesamtregion."

dpa

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