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Prien will Gespräche mit Konsul führen

Bildungsministerin Prien will Gespräche mit Konsul führen

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) sieht Informationsbedarf beim türkischen Konsulatsunterricht. Anlass ist, dass die Schüler kommendem Juli auch in religiösen und nationalistischen Themen unterrichtet werden sollen.

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Karin Prien (CDU) möchte mit dem türkischen Generalkonsul über Unterrichtsinhalte sprechen. (Archivbild)

Quelle: eis - Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Prien werde Anfang November ein Gespräch mit dem Generalkonsul der Türkei für Hamburg und Schleswig-Holstein führen. Darin möchte sie auch die neuen Unterrichtsinhalte thematisieren. "Obwohl es sich in Schleswig-Holstein bei dem Konsulatsunterricht um ein außerunterrichtliches Angebot handelt, besteht Veranlassung, über die Inhalte des Lehrplans für türkischen Konsulatsunterricht zu sprechen", sagte Prien am Donnerstag.

Die derzeitige Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Susanne Eisenmann (CDU), will den Konsulatsunterricht bei der Sitzung bis einschließlich Freitag in Berlin thematisieren. Beim Konsulatsunterricht schicken die Herkunftsländer Lehrer nach Deutschland, damit Kinder mit Migrationshintergrund ihre in der Muttersprache lernen. Er findet meist an staatlichen Schulen statt, wird aber nicht von der Schulaufsicht kontrolliert. Für die Inhalte, Bezahlung der Lehrer und deren Fortbildung ist das Herkunftsland zuständig.

Laut Bildungsministerium gaben im vergangenen Schuljahr im Norden 25 Lehrkräfte herkunftssprachlichen Unterricht in Türkisch.

Von KN-online

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