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Türsteher auf Hamburger Kiez laufen Streife

Kriminalität Türsteher auf Hamburger Kiez laufen Streife

Nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht wollen am Wochenende die ersten Türsteher auf dem Hamburger Kiez Streife laufen. Die Sicherheitskräfte sollen durch Warnwesten oder Armbinden klar erkennbar sein, wie das "Hamburger Abendblatt" am Freitag berichtete.

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Touristen auf der «Großen Freiheit», einer Seitenstraße der Reeperbahn.

Quelle: A. Heimken/Archiv

Hamburg. Die privaten Wachleute wollen Kiez-Besucherinnen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.

In der "Bild"-Zeitung erklärte der Chef von "Security Große Freiheit", Benny Dianat: "Unsere Leute werden nicht nur die Türen schützen, sondern die ganze Straße. Frauen, die Angst haben, allein zur S-Bahn zu gehen, können die Zentrale anrufen und bekommen dann Begleitung gestellt."

An einem Treffen von Club- und Barbetreibern, über das auch andere Medien berichtet hatten, hatte auch die Polizei teilgenommen. Ausdrücklich vereinbart worden sei dabei, dass die Türsteher keine polizeilichen Aufgaben übernehmen dürfen. "Es ist gut, dass jeder auf dem Kiez ein Auge auf alles wirft. Doch für Sicherheit sorgt immer noch die Polizei", sagte Polizeisprecherin Karina Sadowsky am Freitag. "Wenn Kiez-Mitarbeiter oder andere Menschen sehen, dass etwas passiert, müssen sie die Polizei rufen."

Einen ersten Ermittlungserfolg nach der Silvesternacht hatten die Beamten am Donnerstagabend gemeldet: Acht Tatverdächtige sind ermittelt.

dpa

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