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US-Wahlfans warten bei Party auf den nächsten Präsidenten

Wahlen US-Wahlfans warten bei Party auf den nächsten Präsidenten

Kurz nach Mitternacht ist der offizielle Part der Wahlparty des US-Konsulats in Hamburg zu Ende gegangen. Doch auch im Anschluss harrten noch Zuschauer vor den Großbildschirmen in der Bucerius Law School aus.

Hamburg. Nach dem offiziellen Teil der gemeinsamen Wahlparty des amerikanischen Konsulats, des Amerikazentrums und der Bucerius Law School in Hamburg haben eingefleischte Wahlfans die Prognosen und Ergebnisse bis in die frühen Morgenstunden verfolgt. Nachdem das bunte Rahmenprogramm zu Ende gegangen war, leerten sich die Sitzreihen im "Helmut-Schmidt Auditorium" gegen 2.00 Uhr doch merklich und der größte Teil der rund 600 geladenen Gäste ging bereits nach Hause. Zuvor wurden die Besucher mit Expertenvorträgen, Auftritten der "Bucerius Big Band" und des Cheerleading-Teams der Hochschule auf die lange Wahlnacht eingestimmt. Bis zum frühen Morgen wurde die Berichterstattung amerikanischer Fernsehsender im Hörsaal übertragen.

Generalkonsul Richard T. Yoneoka hatte die Feier im Auditorium der privaten Hochschule eröffnet. "Es ist eine Freude, heute Abend hier zu sein", begrüßte er die Zuhörer. Zu einer Einschätzung des Wahlergebnisses wollte er sich nicht hinreißen lassen. "Es ist für mich gegen das US-Gesetz einen Kandidaten zu bevorzugen. Und ich werde heute Abend nicht das Gesetz brechen", scherzte er. Neben dem Generalkonsul war auch US-Konsul Michael Gray anwesend. Beide führten ein Podiumsgespräch mit dem amerikanischen Journalisten David Patrician, der auch durch den Abend moderierte.

Patrician zeigte in seinem Vortrag "Politics vs. Entertainment: Who is the Real Winner in this Election?", wie sich der Präsidentschaftswahlkampf in den vergangenen Jahrzehnten geändert hat und ging speziell auf den Einfluss der sozialen Netzwerke bei der Wahl ein. "Durch Social Media brauchen die Menschen die klassischen Medien nicht mehr so sehr wie früher", resümierte er. Doch Patrician mahnte auch: "Obwohl der Wahlkampf oft wirkte wie eine Reality-TV-Show, sind die Probleme der Welt doch real."

Kurz nach 1.00 Uhr ging erstmals ein Raunen durch die Reihen, nachdem die Hochrechnungen für die ersten Bundesstaaten Kentucky und Indiana verkündet wurden, in denen der Republikaner Donald Trump klar vorn lag. Mit großer Spannung wurde danach vor allem die Auszählung der Stimmen im hoch umkämpften Bundesstaat Florida verfolgt. Mit einem landesweiten Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl wurde erst in den frühen Morgenstunden gerechnet.

dpa

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