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Neuer Hamburger Hafenschlick vor Helgoland

Umweltministerium genehmigt Neuer Hamburger Hafenschlick vor Helgoland

Das Umweltministerium Schleswig-Holstein hat am Dienstag die weitere Verklappung von Hamburger Hafenschlick in die Nordsee vor Helgoland genehmigt. „Mit den Zulassungen helfen wir, die Zugänglichkeit zum Hafen zu sichern“, sagte Umweltminister Robert Habeck (Grüne).

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Der Hafenschlick aus der Hansestadt soll aus dem Fahrweg der Schifffahrt befördert werden.

Quelle: Axel Heimken/dpa

Kiel/Helgoland. Das sei auch für Schleswig-Holstein von großem Interesse. Durch Auflagen werde zudem sichergestellt, dass alle Umweltanforderungen erfüllt werden. Die Belastung des Baggergutes dürfe nicht höher sein als die des bisher verbrachten Sediments. Die Zulassungen gelten von sofort an bis Ende 2021.

Kompromiss gilt für fünf Jahre

Die Hamburg Port Authority hatte Ende Februar beantragt, in den kommenden fünf Jahren weiter Baggergut in die Nordsee bringen zu dürfen. Das Sediment soll zu einem Drittel aus den Landeshafengewässern stammen können, zu zwei Dritteln aus der Stromelbe.

Anfang Februar hatten sich Hamburg und Schleswig-Holstein grundsätzlich auf eine weitere Verklappung des Baggerguts geeinigt. Der Kompromiss ist auf fünf Jahre befristet. Er kann aber um fünf Jahre verlängert werden. Hamburg zahlt im Gegenzug fünf Euro pro Tonne Trockengewicht an die Stiftung Nationalpark. Das ist etwas mehr als bislang. Außerdem verpflichtet sich Hamburg, die Baggergutmenge dauerhaft zu senken.

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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Foto: Das Ausbaggern von Schlick: Die 1998 in Lübeck gebaute „ALEXANDER VON HUMBOLDT“ kann pro Fahrt bis zu 9000 Tonnen Schlick zur Nordsee bringen.

Hamburg darf in den kommenden Jahren weiterhin sein Baggergut aus dem Hafen in der Nordsee vor Schleswig-Holstein verklappen. Die Landesregierung stimmte am Dienstag einem neuen Kompromiss mit der Hansestadt zu.

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