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Umweltorganisation BUND unzufrieden mit Klimapolitik von Rot-Grün

Senat Umweltorganisation BUND unzufrieden mit Klimapolitik von Rot-Grün

Die Umweltorganisation BUND kann nach 100 Tagen Rot-Grün in Hamburg noch keine Impulse des neuen Senats für mehr Umweltschutz erkennen. "Auch wenn die Grünen nur der kleine Koalitionspartner sind, erwarten wir von ihnen eine erkennbar bessere Umweltpolitik als von der Vorgängerregierung", sagte Geschäftsführer Manfred Braasch am Donnerstag.

Hamburg. Insbesondere bei der Klima- und Energiepolitik müsse die Stadt handeln, da Hamburg nach derzeitiger Lage die Einsparziele im Klimaschutz bis 2020 deutlich verfehlen werde. Aber auch beim Gewässerschutz sei die Hansestadt weit von den Vorgaben aus der Wasserrahmenrichtlinie entfernt, wonach alle Gewässer bis Ende des Jahres in einem "guten Zustand" sein müssen.

Völlig unverständlich sei dem BUND zudem, dass der rot-grüne Senat trotz "einer rechtskräftigen Verurteilung und trotz wachsendem Druck der EU-Kommission keine Anstalten macht, die gesundheitsbelastenden Luftschadstoffe an den Hamburger Straßen zu senken". Stattdessen habe Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) Verkehrsbeschränkungen eine Absage erteilt. "Der neue Umweltsenator ist bislang in Erscheinung getreten, um den Dom zu eröffnen oder irgendwo in der Stadt einen Elektro-Smart einzuweihen. Von grüner Umweltpolitik erwarten wir deutlich mehr", erklärte Braasch.

dpa

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