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Untersuchungsausschuss befragt Ex-Mitarbeiter der Heimaufsicht

Soziales Untersuchungsausschuss befragt Ex-Mitarbeiter der Heimaufsicht

Der Friesenhof-Untersuchungsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags hat am Montag erstmals die internen Abläufe in der Heimaufsicht des Landes unter die Lupe genommen.

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Aufnahme des «Friesenhof»-Jugendheims in Hedwigenkoog.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. Als erster Zeuge wurde ein ehemaliger Mitarbeiter der Heimaufsicht gehört, der 2011 in Ruhestand gegangen war. Der 70-Jährige wollte zunächst nicht gehört werden. Er machte für sich geltend, sich nicht an konkrete Details erinnern zu können. Er erinnere sich zwar allgemein, dass es auch Beschwerden über die Einrichtung gegeben habe, aber nicht worin sie lagen und wie die Heimaufsicht reagiert habe, sagte der ehemalige Sachbearbeiter. Er war seinerzeit für die Kontrolle von mehreren hundert Heimen und Kindertagesstätten zuständig. Besuche in Heimen hätten vor allem anlassbezogen, etwa nach Beschwerden, stattgefunden.

dpa

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Friesenhof-Untersuchungsausschuss
Foto: Wolfgang Dudda, Obmann der Piratenfraktion: „Ich muss an dieser Stelle ganz bewusst von verbeamteter Verantwortungsscheue sprechen.“

Ein Sachbearbeiter der Kieler Heimaufsicht hat am Montag im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zur geschlossenen Dithmarscher Mädchenheimeinrichtung Friesenhof Versäumnisse eingeräumt.

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