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Verband warnt vor großen Flüchtlingssiedlungen

Migration Verband warnt vor großen Flüchtlingssiedlungen

Mit Blick auf die Flüchtlingslage hat der Chef des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Andreas Breitner, vor falschen Weichenstellungen in der Wohnungsbaupolitik gewarnt.

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Chef des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Andreas Breitner. Foto: C. Rehder/Archiv

Kiel. "Wenn der Bund jetzt plant, nur den Bau von Flüchtlingsunterkünften zu forcieren, wiederholt er alte Fehler", sagte Schleswig-Holsteins ehemaliger SPD-Innenminister dem "Flensburger Tageblatt" (Dienstag).

Große Flüchtlingssiedlungen würden neue Probleme schaffen, die zum Gegenteil von Integration führten, sagte Breitner. "Klein Damaskus in Schleswig-Holstein wird keinem syrischen Flüchtling helfen, in unserer Gesellschaft anzukommen."

Breitner erinnerte an frühere Projekte, bei denen in kurzer Zeit Großwohnsiedlungen an den Stadträndern geschaffen worden seien. Mit der Zeit sei es dort zu sozialen Problemen gekommen. Es erfordere bis heute viel Aufwand, diese Stadtteile positiv zu entwickeln, sagte er.

Der VNW vertritt als Drei-Länder-Verband nach eigenen Angaben in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern 319 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften mit rund 737 000 Wohnungen, in denen rund 1,5 Millionen Menschen leben.

dpa

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