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Verdi: Theater nicht weiter kaputtsparen

Tarife Verdi: Theater nicht weiter kaputtsparen

Die Gewerkschaft Verdi hat ein Ende des Sparkurses an Theatern gefordert. Mit Kaputtsparen müsse endlich Schluss sein, verlangte die Gewerkschaft für die Bühnen und Orchester in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

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Verdi fordert ausreichend Personal, faire Arbeitsbedingungen und Tarifrechte.

Quelle: J. Büttner/Archiv

Hamburg. Am Freitag verabschiedeten 40 Betriebsräte eine entsprechende Resolution. Gutes Theater brauche ausreichend Personal, faire Arbeitsbedingungen und Tarifrechte, hieß es darin.

Verdi-Tarifexpertin Agnes Schreieder forderte, Tarifsteigerungen müssten endlich wieder voll ausgeglichen werden. Die Beschäftigten würden zwar mehr Entgelt bekommen. Aber in Hamburg zum Beispiel gleiche die Kulturbehörde Tarifsteigerungen im öffentliche Dienst nicht komplett aus, Theater müssten also einen Teil der Mehrkosten aus dem üblichen Etat bestreiten. Und in Mecklenburg-Vorpommern seien die Bühnen außer in Schwerin und Parchim schon vor Jahren aus dem kommunalen Arbeitgeber-Verband ausgestiegen.

Verdi verhandelt Tarifverträge für die nichtkünstlerischen Teile der Belegschaften an staatlichen Häusern sowie für die Mitarbeiter der Stage Musicals in Hamburg. Längst nicht alle Beschäftigten an diesen Häusern bekämen tarifliche Bezahlungen, hieß es. "Bei Privattheatern und selbst städtischen Häusern wie Kampnagel in Hamburg liegen die Bezahlungen häufig deutlich unter Tarif." Der gesetzliche Mindestlohn sei ein erster, guter Schritt gewesen. Weitere müssten aber folgen.

 

dpa

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