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Vertreter der Gemeinde Sylt beschließen Finanzhilfe für Hebammen

Gesundheit Vertreter der Gemeinde Sylt beschließen Finanzhilfe für Hebammen

Die Vertreter der Gemeinde Sylt haben am Donnerstag einem finanziellen Zuschuss für die drei freiberuflichen Sylter Hebammen zugestimmt. Knapp 35 000 Euro sollen die Hebammen erhalten.

Sylt. Das Geld wird für die Finanzierung einer 24-stündigen Rufbereitschaft an 365 Tagen im Jahr bereitgestellt. 100 Euro pro Dienst sollen die Hebammen bekommen. Auch die Haftpflichtversicherung in Höhe von knapp 6300 Euro pro Hebamme soll übernommen werden.

An den Kosten beteiligen sich auch die gesetzlichen Krankenkassen, das Land Schleswig-Holstein sowie der Kreis Nordfriesland mit insgesamt weiteren 44 700 Euro. Die Finanzierung ist jedoch zunächst nur für den Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2016 gesichert. Und: Die Hebammen haben einem Vertragsentwurf des Kreises Nordfriesland, der die Rufbereitschaft regelt, noch nicht zugestimmt. Eine der Hebammen hatte den Entwurf von einem Fachanwalt für Medizin prüfen lassen; dieser hat Bedenken geäußert. Auch anderthalb Jahre nach der Schließung der Geburtshilfestation in Wenningstedt auf Sylt ist die Rufbereitschaft für die Sylter Hebammen nicht geregelt.

dpa

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