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Vorerst keine freie Schulwahl im Hamburger Umland

Schulen Vorerst keine freie Schulwahl im Hamburger Umland

Auf absehbare Zeit wird es keine freie Schulwahl zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein geben. Das alte Gastschul-Abkommen, das den Schulbesuch im anderen Bundesland nur in Ausnahmen zulässt, hat sich gerade um ein Jahr verlängert.

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Der Schulbesuch im anderen Bundesland ist nur in Ausnahmefällen gestattet.

Quelle: Marijan Murat/Archiv

Kiel/Hamburg. Die Länder verhandeln über ein neues Abkommen, doch weder Hamburgs Schulsenator Ties Rabe noch Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst (beide SPD) wagen eine Prognose, wann es fertig ist. Abgesehen von der Festlegung der genauen Schülerzahl ist der zentrale Streitpunkt das Geld.

Derzeit zahlt Schleswig-Holstein 13,2 Millionen Euro an die Hansestadt, weil mehr Schüler nach Hamburg wechseln als umgekehrt. Die wahren Kosten lägen derzeit schon bei 23,8 Millionen Euro, sagt Hamburg. Eine freie Schulwahl würde bei genauer Abrechnung für Schleswig-Holstein noch teurer werden. Mehr Lehrer seien wichtiger, sagte Ernst der Deutschen Presse-Agentur.

dpa

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