27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Weniger Einbürgerungen: viele Neubürger aus Afghanistan

Ausländer Weniger Einbürgerungen: viele Neubürger aus Afghanistan

In Hamburg sind im vergangenen Jahr weniger Ausländer eingebürgert worden als im Jahr zuvor. 2014 erhielten nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Hamburg 6492 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Hamburg/Wiesbaden. Ein Jahr zuvor waren es 7329 gewesen. Die größten Gruppen der Neubürger stammten aus Afghanistan (1151), der Türkei (951) und Polen (462). Insgesamt kam fast die Hälfte aus Europa.

Auch bundesweit sind 2014 weniger Ausländer eingebürgert worden als in den Vorjahren. Das Statistische Bundesamt zählte im vergangenen Jahr 108 420 Einbürgerungen. Das waren 3,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor und 2,0 Prozent weniger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, wie das Amt am Montag in Wiesbaden berichtete.

Einbürgerungen von Türken waren auch in ganz Deutschland rückläufig. Von 2013 auf 2014 ging die Zahl um 19,7 Prozent oder 5500 Personen zurück. Die Liste der am häufigsten eingebürgerten Staatsangehörigkeiten wird aber weiter von der Türkei angeführt: 22 500 neue Deutsche kamen aus diesem Land. Danach folgten Einbürgerungen aus Polen (5900) und Kroatien (3900). Nur 2,2 Prozent aller Ausländer, die die Voraussetzungen dafür erfüllen, ließen sich 2014 tatsächlich einbürgern.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3