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Weniger Organspenden und Transplantationen im Norden

Gesundheit Weniger Organspenden und Transplantationen im Norden

In Schleswig-Holstein ist die Zahl der gespendeten Organe und der Transplantationen erneut gesunken, die Zahl der Spender aber gestiegen. Von Januar bis Ende Oktober wurden 46 Organe gespendet, eines weniger als im Vorjahr, berichtete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag in Frankfurt.

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Die Zahl Organspender stieg in Schleswig-Holstein von 14 auf 18.

Quelle: D. Ebener/Archiv

Kiel/Frankfurt/Main. Nur in Bremen und im Saarland gab es noch weniger. 2011 waren es im gleichen Zeitraum im Norden noch 117. Die Zahl der transplantierten Organe sank in Schleswig-Holstein auf 85. Im Vorjahr waren es 91 und 2010 noch 121. Die Zahl der Spender stieg von 14 auf 18.

Mehr als 10 000 Menschen warten in Deutschland auf ein neues Organ. Unregelmäßigkeiten bei der Auswahl der Empfänger hatten das Vertrauen der Bürger in die Organspende erschüttert. Während die Zahl der Spender in Deutschland um 3,2 Prozent stieg, sank die Zahl der entnommenen Organe um 1,8 Prozent auf 2455. Der Grund laut DSO: Spender seien heute über 20 Jahre älter als vor 20 Jahren. Mit zunehmendem Alter können nicht mehr alle der maximal acht Organe entnommen und transplantiert werden.

dpa

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