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Energieminister kritisieren Windenergiepolitik im Bund

Windkraft Energieminister kritisieren Windenergiepolitik im Bund

Die Länder-Energieminister der Grünen haben die Pläne des Bundes zur Windenergie-Begrenzung Ausbaus scharf kritisiert. Die Absicht, den Ausbau erneuerbarer Energien am Strommix bis 2025 bei maximal 45 Prozent zu deckeln, sei ein Zeichen der Mutlosigkeit, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

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Auch Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck ist unter den Kritikern der Bundes-Windkraftpolitik.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Kiel. Das teilte das Kieler Energieministerium am Freitag mit. Die erneuerbaren Energien könnten bis dahin einen deutlich höheren Anteil zur Energieversorgung beitragen und damit mehr Klimaschutz sowie mehr zukunftsfähige Arbeitsplätze garantieren. Die Klimaschutzkonferenz von Paris habe alle Länder aufgefordert, ihre Anstrengungen erheblich zu verstärken, argumentieren die Grünen-Minister.

Habeck: Bundesregierung ist Paris wurscht

Diesem Signal müssten gerade in Deutschland nun Taten folgen, da hier der CO2-Ausstoß 2015 gegenüber den Vorjahren sogar gestiegen sei. "Der Bundesregierung sind die Klimabeschlüsse von Paris offenbar wurscht", sagte der Kieler Minister Robert Habeck der Deutschen Presse-Agentur. "Der CO2-Ausstoß steigt und die Koalition, allen voran die CDU, bremst den Ausbau der Erneuerbaren massiv." Bei Windenergie an Land drohe sie, die mühsam errungene Vereinbarung von 2014 aufzukündigen. Das Kostenargument ziehe nicht: "Die EEG-Umlage ist auch bei einem Zubau von vier Gigawatt pro Jahr nicht nennenswert gestiegen."

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